Städtische Evangelische Martin Luther - Grundschule

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Sponsorenlauf

Sponsorenlauf


Bereits lange liefen die Vorbereitungen für den Sponsorenlauf, immer wieder hatte sich das Planungsteam, bestehend aus den Müttern, Frau Halilcavusogullari, Frau Mißbach, Frau Siek und den Lehrerinnen, Frau Heidorn, Frau Kaiser und Frau Schwarze getroffen und den Sponsorenlauf immer konkreter vorbereitet und geplant – eine bange Frage blieb jedoch bis zum Schluss offen: Wird das Wetter so sein, dass der Sponsorenlauf stattfindenkann?

Der Tag begann mit dicken dunklen Wolken, im Laufe des Tages klarte es sich immer weiter auf, das Wetter hielt, die Temperaturen waren ideal – Gott sei Dank.

Der große Tag begann mit einem kurzen Programm. In Vertretung von Frau Bürgermeisterin Silvia Voßloh war Herr Middendorf gekommen, der ein kurzes Grußwort sprach. Es folgte eine kurze Andacht von Pfr. Buschhaus und eine Ansprache der Präsidenten des Schulparlaments, Lieder des Schulchores und einige Informationen zum Tag von Frau Schwarze.

Um 11 Uhr starteten die JüL-Klassen, die 15 Minuten lang laufen konnten und sich dabei erstaunlich viele Luther-Stempel erkämpften, für jede halbe Runde einen. Mit diesen Läufern starteten die zukünftigen Erstklässler, die der Einladung gefolgt waren und eine beeindruckende Ausdauer zeigten; auch jüngere Geschwisterkinder unserer SchülerInnen ließen sich zum Laufen verlocken– so war die jüngste Läuferin erst 1 ½ Jahre alt.

Gegen 11.45 begannen die Dritt- und Viertklässler – auch sie zeigten viel Kampfgeist und erarbeiteten sich viele, viele Lutherstempel, hier für jede ganze Runde einen Stempel.

Die letzte Laufklasse war die der ehemaligen Schüler und Eltern. Diese Gruppe war kleiner, zeigte aber ebenso viel Ehrgeiz und Ausdauer wie die Vorgänger.

Anschließend hatte jede der Gruppen noch einmal die Möglichkeit, sich weitere Stempel zu erarbeiten, und viele Sportler nutzten diese Chance, während die Sponsoren auch schon einmal die Gesichtsfarbe wechselten und blass wurden, wenn sie an die Rechnung dachten, die da vor ihren Augen wuchs und wuchs und wuchs.

Zwischen den Läufen und auch währenddessen war ausreichend Gelegenheit, sich mit Kuchen oder Hotdogs und Getränken zu stärken, sich auszutauschen oder sich über das Projekt der Kindernothilfe zu informieren –Flyer lagen aus, außerdem gab es eine Informationswand mit einer kurzen Dokumentation. Eindrücklich wird hier anhand von großformatigen Fotos deutlich, dass peruanische Kinder im Grundschulalter auf ganz ähnliche Weise wie die israelitischen Sklaven in Ägypten Ziegel herstellen müssen, um ihre Familien durchbringen zu können – und das in der heutigen Zeit! Damit verlieren sie die Chance auf Schulbildung und damit die Chance, einen Beruf zu ergreifen, der den Lebensunterhalt sichern hilft.

Während die Eltern sich unterhielten oder informierten, genossen die Kinder die Spielestationen auf dem Rasen oder den Spielplatz.

Gegen 14.30 Uhr endete der Sponsorenlauf mit einer Runde um den Platz auf Sommerski – hier traten zweimal drei Kinder gegeneinander an und trainierten dabei ihre Kooperationsfähigkeit, danach bildeten alle Schüler der Martin Luther-Grundschule eine Formation auf dem Rasen.

Dank vieler aktiver Helfer waren die Spuren des Festes schnell beseitigt und aufgeräumt. Nun bleibt die Aufgabe, die Einnahmen zu erfassen und natürlich die Erinnerung an einen schönen Tag.